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Foto: Franz Kafka um 1906

Das Prager Deutsch, das als eigenständige Sprachvariante am Anfang des 20. Jahrhunderts eine Blüte erlebte, ist heute nur noch in literarischen Zeugnissen zu finden. Franz Kafkas Werke erschienen in Max Brods überarbeiteter Version zunächst auf Hochdeutsch, die Originalmanuskripte weisen jedoch Elemente eben dieser Sprachvariante auf. Der Germanist Boris Blahak beschäftigt sich in einem Vortrag am 23. März in Prag mit den sprachlichen Einflüssen auf Kafkas Werk.

Foto: Marie von Ebner-Eschenbach

Marie von Ebner-Eschenbach gehört zu den bekanntesten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts. 2016 jährt sich ihr Todestag zum 100. Mal. Aus diesem Anlass wird Daniela Strigl, Literaturkritikerin und –wissenschaftlerin aus Wien, in zwei Festvorträgen am 17. März in Olmütz (Olomouc) und 18. März in Prag Leben und Werk Marie von Ebner-Eschenbachs vorstellen.

Buchtitel: Ich nannte ihn Krawatte - Bild: Klaus Wagenbach Verlag

Auf Lesereise durch Tschechien befindet sich derzeit die St. Pöltenerin Milena Michiko Flašar mit Ihrem 2012 erschienenen Roman „Ich nannte ihn Krawatte“. Das Buch ist bereits mit vielen Preisen geehrt worden und war auch für den Deutschen Buchpreis nominiert. Nun wird es auch in Tschechien vorgestellt, das nächste Mal in Aussig (Ústí nad Labem) am 9. März.

 

Foto: Leopold Silberstein

Der Slawist Leopold Silberstein beschäftigte sich in seinem Studium zunächst viel mit der russischen Kultur und Geschichte. Später wanderte sein Fokus jedoch zur noch recht jungen Tschechoslowakei, in deren Archiven und Bibliotheken er in den sehr frühen 1930er Jahren in Vorbereitung auf seine Habilitation an der Berliner Universität Materialien sichtete. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten zerstörte diesen Traum.

Logo: Prager germanistische Studententagung

Die Prager germanistische Studententagung (PRAGESTT) findet dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Am 18. und 19. März kommen junge Germanisten zusammen, um die Ergebnisse ihrer Bachelor-, Master- und Dissertationsarbeiten und wissenschaftlicher Projekte zu diskutieren. Eingeladen ist aber auch die interessierte Öffentlichkeit.

Foto: Erwin Wurms umgekehrtes Haus auf dem Wiener Museum Moderner Kunst - Foto: Commons/stopmangohome

Bruck an der Mur ist die viertgrößte Stadt der Steiermark, hat fast 16 000 Einwohner und ist der Geburtsort Erwin Wurms. Am 27. Juli 1954 kam Wurm hier zur Welt. Heute lebt er meist in Wien und Limberg, ist aber mittlerweile weltweit ein Begriff – auch wegen eines Musikvideos der „Red Hot Chili Peppers“.

 

 

Foto: Goethe-Institut Prag - Bild: LE/tra

Das Feld moderner deutscher Prosa ist ein sehr weites. Die Brünner Germanistik hat sich mit ihrer Veranstaltungsreihe „Tendenzen in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa nach 2000“ das Ziel gesetzt, zumindest punktuell einige interessante Entwicklungen näher vorzustellen. Mit Lesungen und einem Vortragsabend wird nun vom Goethe-Institut in Prag und der Germanistik in Brünn der Bestseller-Autor Saša Stanišić vorgestellt.

 

 

Foto: Bühnenauftritt der "Scorpions" - Bild: Commons/HeavyMezza89

Sie sind wieder da, oder eher: Sie waren nie weg. Die deutsche Hard-Rock-Band „Scorpions“ gibt es schon seit unglaublichen 50 Jahren. Im Rahmen der „Return to forever“-Jubiläumstour kommt der wohl bekannteste niedersächsische Musikexport nun am 27.2. auch wieder nach Prag.

 

Logo: Festival "One World / Jeden svět"

Das Filmfestival „One World / Jeden Svět“ zeigt Dokumentarfilme, die sich mit Menschenrechten auseinandersetzen. In diesem, seinem bereits achtzehnten Jahr, widmen sich die Beiträge besonders dem Problem der Suche nach einem Zuhause, das durch die Flüchtlingskrise in Europa in die öffentliche Wahrnehmung gerückt ist. Das Festival startet vom 7. bis 16. März in Prag und wird danach in 33 weiteren Städten in Tschechien zu sehen sein.

 

Bild: Dame mit Fächer, Gustav Klimt 1917/1918

Große, mit Formen und eindringlichen Farben gefüllte Strukturen, die sich bei genauerem Hinsehen als Figuren entpuppen. Der einzigartige Stil Gustav Klimts ist unverwechselbar. Das Österreichische Kulturforum zeigt Klimts künstlerische Entwicklung von seiner „Ringstraßenzeit“ bis zur Entwicklung seiner abstrakten Formensprache in der Wanderausstellung „Gustav Klimt – Wegbereiter der Moderne“, die nun vom 16. Februar bis 31. März in Aussig (Ústí nad Labem) zu sehen ist.

 

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