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Bild: Dame mit Fächer, Gustav Klimt 1917/1918

Große, mit Formen und eindringlichen Farben gefüllte Strukturen, die sich bei genauerem Hinsehen als Figuren entpuppen. Der einzigartige Stil Gustav Klimts ist unverwechselbar. Das Österreichische Kulturforum zeigt Klimts künstlerische Entwicklung von seiner „Ringstraßenzeit“ bis zur Entwicklung seiner abstrakten Formensprache in der Wanderausstellung „Gustav Klimt – Wegbereiter der Moderne“, die nun vom 16. Februar bis 31. März in Aussig (Ústí nad Labem) zu sehen ist.

 

Plakatausschnitt: Grenzlandbilder in Bärenstein

Die Orte Bärenstein in Sachsen und Weipert (Vejprty) in Böhmen trennt außer dem Pohlbach (Polava) nicht viel. Von oben betrachtet, sehen die Orte aus wie ein Städtchen – wäre da nicht die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien, die hier dem Lauf des Flüsschens durch die Gemeinden folgt. Seit 2013 gibt es auf der deutschen Seite, direkt an der Grenzbrücke, den Pavillon der „Gemeinsamen Mitte“ als deutsch-tschechischen Ort der Begegnung.

 

Logo: Nationalgalerie

Am 5. Februar jährt sich zum 220. Mal die Gründung der Gemäldegalerie der Gesellschaft patriotischer Freunde der Kunst (Společnost vlasteneckých přátel umění) in Prag. Das Ziel dieses Projekts war die Hebung des Niveaus des Kunstverständnisses in der Gesellschaft. Seit 1949 heißt dieser Ausstellungsort „Nationalgalerie“ und ist seinem Auftrag von damals treu geblieben.

 

Foto: Adolf Loos

Das Jahr, in dem sich Pilsen (Plzeň) zusammen mit Mons in Belgien das Zepter der europäischen Kulturhauptstadt teilten, ist vorbei. Im Januar übernahmen San Sebastian in Spanien und Breslau (Wrocław) in Polen diesen Ehrentitel. Dennoch klingt gerade in Pilsen das Kulturhauptstadtjahr noch nach. Neue Orte der Kultur entstanden und ein Filmprojekt über den Architekten Adolf Loos steht kurz vor seiner Fertigstellung.

 

Logo: Drehbühne Brno

Der neunte Jahrgang des internationalen Studententheaterfestivals in deutscher Sprache „Drehbühne Brno“ wirft seine Schatten voraus. Das in Regie der Gruppe07 veranstaltete Festival ist 2016 mit vier Theaterabenden für den 4. bis 7. Mai geplant. Noch bis zum 1. Februar können sich Amateur- und Studierendentheatergruppen mit ihren Produktionen um einen Platz auf der Bühne des Theaters Barka bewerben.

 

Logo: PRAGESTT

Die Prager germanistische Studententagung (PRAGESTT) findet dieses Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Am 18. und 19. März kommen junge Germanisten zusammen, um die Ergebnisse ihrer Bachelor-, Master- und Dissertationsarbeiten und wissenschaftlicher Projekte zu diskutieren. Für dieses offene, wissenschaftliche Forum können noch bis zum 17. Januar Beiträge eingereicht werden.

 

Logo: Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren

Auch 2016 haben Schüler aus Tschechien von sieben bis achtzehn Jahren die Gelegenheit, deutsche Texte vor Publikum vorzustellen und das beim Rezitationswettbewerb des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren, der gemeinsam mit dem Rotary Club Bohemia ausgerichtet wird.

 

 

Logo: Nationalgalerie

Das Erzgebirge verdankt seinen Namen den reichen Vorkommen an Mineralschätzen. Doch schon im Mittelalter entstanden hier nicht nur Bergwerke, sondern auch Zentren der Kunst. Einen grenzübergreifenden Überblick über die bildende Kunst im Erzgebirge zwischen Gotik und Renaissance zeigt noch bis zum 13. März 2016 die Nationalgalerie in Prag.

 

Filmfoto: "Lída Baarová" - Bild: nogup agency

Einer der Sterne am tschechoslowakischen Filmhimmel der Zwischenkriegszeit war zweifelsohne Lída Baarová. Dann wurde allerdings auch Joseph Goebbels auf sie aufmerksam und es entspann sich eine Geschichte, die selbst nach einem Drehbuch klingt. Regisseur Filip Renč sah das ebenso und verfilmte ihr außergewöhnliches Leben unter dem Titel „Lída Baarová“. Der Film startet am 20. Januar 2016 in den tschechischen Kinos.

 

 

Plakatausschnitt: Münchner Leerstellen

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Aufarbeitung der NS-Verbrechen zwar weit fortgeschritten – vollständig ist sie jedoch noch lange nicht. Dies zeigt das studentische Projekt „Münchner Leerstellen“ aus München und Regensburg, das vor Kurzem online gegangen ist.

 

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