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Jahr sieben nach Schengen

Foto: Grenzstein - Bild: Wikipedia

Deutschland war eines der ersten Länder, die das Schengen-Abkommen der EU unterzeichneten und bei seinem Inkrafttreten 1995 die Grenzen öffneten. In Tschechien dauerte es da noch zwölf Jahre, bis auch hier der Weg in den „Schengen-Raum“ geöffnet wurde. Damals, im Jahr 2007, fing eine Dokumentation die Stimmung der Bevölkerung in der deutsch-tschechischen Grenzregion ein. Wie sich die Situation in den letzten sieben Jahren verändert hat, soll nun eine daran anknüpfende Reportage zeigen. Premiere ist am 18.12. um 10 Uhr in Karlsbad (Karlovy Vary).

 

 

 

Die Bedenken gegen den Beitritt der Länder des ehemaligen Ostblocks zum gemeinsamen Binnenraum ohne Schlagbäume und Ausweiskontrollen waren im Westen groß. Die Angst vor billigen Arbeitskräften, Kriminalitätszuwachs und Wirtschaftsflüchtlingen wurde zudem teils politisch geschürt. Im Osten hingegen hörte man, Deutschland würde sich nun ganz Europa politisch einverleiben, nachdem es militärisch nicht geklappt hatte. Was von diesen Vorurteilen übriggeblieben ist, zeigen deutsche und tschechische Studenten nun in ihrem Filmprojekt „Heute an der Grenze“ (Dnes na hranicích).

Bei der Veranstaltung in der Karlsbader Regionalbibliothek (Krajská knihovna Karlovy Vary, Závodní 378/84 Karlovy Vary – Dvory) werden beide Filme zu sehen sein. Anschließend folg eine Diskussion mit Polizisten, Politikern und Journalisten. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf den offiziellen Seiten: hier.

 

 

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