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Filmkunst gegen Kinokitsch

Logo: Das Filmfest

Dass auch deutschsprachige Filme sehenswert sind, ist vielleicht noch nicht bei allen angekommen, wohl aber bei den Veranstaltern des Festivals „Das Filmfest“. Bereits zum 9. Mal stellen sie diese Filme an interessierten Zuschauer vor. Die Kooperation des Goethe Instituts, des Österreichischen Kulturforums und der Schweizerischen Botschaft zeigt nun vom 15. bis 19. Oktober im Prager Lucerna und Atlas Kino und vom 20. bis 23. Oktober im Brünner Skala und Art Kino ausgewählte deutschsprachige Produktionen.

 

 

In vier Kategorien werden die verschiedenen Filme vorgestellt. Im „Filmfest Spezial“ wird der Fokus auf die ästhetischen und thematischen Tendenzen in der deutschsprachigen Filmlandschaft gelegt, seien es Independent-Filme oder große Kinoerfolg wie „Fack ju Göhte“. In der Sektion „Enthüllungen“ geht es um den vielschichtigen Begriff der Enthüllung. Sei es die des eigenen Geistes, eines Geheimnisses, oder eines Körpers. Neben diesen Kategorien wird es eine Dokumentationsreihe und eine Retrospektive geben. Die Retrospektive Haneke ist dem erfolgreichen österreichischen Regisseur widmet, der zahlreiche Preise, darunter den Oscar für den besten fremdsprachigen Film einheimsen konnte. Gezeigt wird unter anderem der Kinoerfolg „Das weiße Band- Eine deutsche Kindergeschichte“ aus dem Jahre 2009 oder der Horrorfilm der etwas anderen Art „Funny Games“, mit Ulrich Mühe. Dieses Jahr neu dabei im Festival ist ein Kurzfilm-Abend.

Eröffnet wird in beiden Städten aber mit dem Film „Zeit der Kannibalen“ (2014) von Johannes Naber. Das Drama lebt dank seiner limitierten Szenerie - die Handlung findet die ganze Zeit in einem Hotel eines Entwicklungslandes statt - von der schauspielerischen Leistung der drei Hauptakteure. Dabei überzeichnet der Regisseur das Geschehene ins Groteske und verdeutlicht so die Optimierungsgesellschaft, quasi in einer Blase zur Außenwelt.

Daneben gibt es weitere interessante, bekannte oder neue Filme. Wie zum Beispiel „Der Nachtzug nach Lissabon“ nach dem Bestseller-Roman von Pascal Mercier (Peter Bieri), oder die kontrovers diskutierte Filmversion vom ebenso kontrovers diskutierten Buch von Charlotte Roche „Feuchtgebiete“.

Als weiteres besonderes Highlight wird der Regisseur Houchang Allahyari aus Österreich, persönlich seinen Film „Der letzte Tanz“ vorstellen.

Informationen über die restlichen Filme finden sich auf der Seite des Filmfestes: hier

Die genauen Zeiten der Vorführungen werden beizeiten bekanntgeben.

 


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