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Wirtschaftsuniversität Prag VŠE

Grenzsuche. Ein neuer Kunstdiskurs.

25 Jahre später. Spuren des Kommunismus - Foto: Veranstalter

 

„Wohin verschwinden die Grenzen/ Kam Mizí Hranice?“. Existiert eine klassische Definition überhaupt noch? Der Satz scheint paradox. Würden Grenzen wirklich verschwinden, wäre die Frage nach dem „Wohin“ hinfällig. Die Antwort ist: Sie verschwinden nicht, sie wandern. Zum 25. Jubiläum der Öffnung des Eisernen Vorhangs wird ein 2009 initiiertes Projekt der Künstler Iris Andraschek und Hubert Lobnig um aktuelle Arbeiten zum Grenzdiskurs innerhalb und außerhalb der EU erweitert.

 

 

 

 

Die eingeladenen Künstler aus Tschechien, Polen und Österreich stellen Arbeiten mit geografischem, psychologischem, historischem oder gesellschaftlichem Hintergrund aus.

An der ursprünglichen Metallkonstruktion, die den agraren Leichtbauabsperrungen unter den kommunistischen Regimen in Osteuropa nachempfunden wurde, wird direkt am Übergang zwischen Tschechien und Österreich das Phänomen „Grenzverschiebung“ wiederaufgenommen. Durch die Privatisierung, den Verkauf und die Demontage der Grenzbereiche ist ein Stück Zeitgeschichte verschwunden. Stacheldrahtzäune, Mauern, Absperrungen, Personenkontrollen – alles, was hier im klassischen Sinn an „Grenze“ erinnert scheint langsam aber sicher von der Bildfläche zu verschwinden. Vielmehr wandern die Grenzen ins Landesinnere, in Form von überwachten Migrationssiedlungen, aber auch an die EU-Außengrenzen, die durch strenge Warenkontrollen dominiert werden.

Gezeigt werden Arbeiten von Katrin Hornek, Lukáš Houdek, Agnieszka Kalinowska, Franz Kapfer, Abbé J. Libansky, Zbigniew Libera, Heidi Schatzl, Johanna Tinzl und Stefan Flunger.

Bei der Vernissage am 30. August um 15 Uhr am ehemaligen Grenzübergang Fratres/ Slavonice, sprechen unter anderem Rudolf Hofstätter, Bürgermeister von Waldkirchen/Thaya und Bundesrat Eduard Köck.

Zusätzlich wird ein Shuttlebus von Wien nach Fratres und Slavonice für alle Besucher angeboten. Um Anmeldung wird bis 28. August gebeten unter: +43 (0)2742 9005 16273.

Mehr Informationen zu dem Projekt erfahren Sie auf der Homepage von Hubert Lobnig: hier!

 

 


 

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