Zum bereits 21. Mal öffnet sich am 19. November der Vorhang für das Prager Theaterfestival deutscher Sprache. Bis zum 5. Dezember werden Ensembles aus Tschechien, Deutschland, Österreich und der Schweiz dem Prager Publikum neue Inszenierungen und Interpretationen bekannter Klassiker vorstellen.

Im 400. Todesjahr William Shakespeares wird auch der große Barde zu Wort kommen. Den Auftakt des Festivals bestreitet diesmal die Berliner Schaubühne mit „Hamlet“ in der Regie von Thomas Ostermeier. Die Aufführung ist in einer Koproduktion mit dem Festival Athen und dem Festival d’Avignon entstanden und wurde bereits auf mehreren Kontinenten gezeigt.

Das Festival schließt ebenfalls mit einem Klassiker. Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg hat sich Theodor Fontanes „Effi Briest“-Stoff vorgenommen und daraus „Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie“ gemacht. Neue Inhalte und Töne machen Fontanes Blick hinter die Fassade des 19. Jahrhunderts zu einer modernen Musik-Komödie.

Wie auch bei den anderen Theaterstücken des Festivals wird bei deutschsprachigen Inszenierungen eine Übertitelung auf Tschechisch, bei tschechischsprachigen Aufführungen auf Deutsch, angeboten.

Das Prager Theaterfestival deutscher Sprache mit dem diesjährigen Motto „Virus Wir“ findet vom 19.11. bis zum 5.12. an verschiedenen Bühnen Prags statt. Das gesamte Programm, Informationen zu Aufführungsorten und Kartenpreisen finden Sie auf den offiziellen Seiten des Festivals (de, cz): hier.

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