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Kafkas Sprachvarianz

Foto: Franz Kafka um 1906

Das Prager Deutsch, das als eigenständige Sprachvariante am Anfang des 20. Jahrhunderts eine Blüte erlebte, ist heute nur noch in literarischen Zeugnissen zu finden. Franz Kafkas Werke erschienen in Max Brods überarbeiteter Version zunächst auf Hochdeutsch, die Originalmanuskripte weisen jedoch Elemente eben dieser Sprachvariante auf. Der Germanist Boris Blahak beschäftigt sich in einem Vortrag am 23. März in Prag mit den sprachlichen Einflüssen auf Kafkas Werk.

Boris Blahaks 2015 im Böhlau Verlag erschienene Monografie „Franz Kafkas Literatursprache“ ist dem Phänomen der unterschiedlichen, in Kafkas Originalmanuskripten zu findenden, sprachlichen Eigenheiten gewidmet. Die Basis für diese Forschung ist die erst 1982 im S. Fischer Verlag erschienene kritische Kafka-Ausgabe, die die ursprünglichen Texte enthält und damit einen Vergleich ermöglicht. Darauf aufbauend konnte ein sprachliches Gesamtbild entstehen, das Franz Kafkas allgemeinen Sprachgebrauch in den besonderen Kontext seiner Zeit einordnet.

Die Veranstaltung findet am 23.3. ab 19 Uhr im Goethe-Institut Prag (Masarykovo nábřeží 32, Prag 1) statt. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Goethe-Instituts: hier.

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