Foto: Baustellen auf dem Wenzelsplatz - Bild: LE/tra

Ein Dreivierteljahr nach den Wahlen hat Tschechien wieder eine vom Parlament gewählte Regierung. Was immer noch fehlt: Ein klarer Plan, wohin das vom Multimilliardär Andrej Babiš angeführte Kabinett das Land führen will. Das Programm ist ein Flickwerk, das es allen irgendwie recht machen möchte. Und schon zum Start gibt es die ersten Skandale. 

Foto: Europäische, deutsche, tschechische Fahne in der Deutschen Botschaft Prag - Foto: LE/tra

Eine Aussage der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Vertreibung der Deutschen sorgt in Tschechien für Unmut. Beim genauen Hinsehen zeigt sich aber: Die Aussagen Merkels wurden aus dem Zusammenhang gerissen. Und die tschechische Zivilgesellschaft geht mit der Vergangenheit viel reflektierter um als die Männer an der Staats- und Regierungsspitze.

Foto: Blick auf Karlsbrücke und Prager Burg - Bild: LE/tra

Letztes Jahr besuchten mehr als siebeneinhalb Millionen Gäste die tschechische Hauptstadt Prag. Die unangenehmen Begleiterscheinungen des Massentourismus steigern aber immer mehr den Verdruss der lokalen Bevölkerung. Die Frage ist: Wie schafft man den Paradigmenwechsel hin zu einem „sanften Tourismus“, von dem die Stadt auch als Ganzes profitiert?

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Nach meiner ersten Woche in Prag habe ich schon das eine oder andere Mal in Restaurants und Cafés gespeist und bin als Deutscher quasi gefesselt von den günstigen Preisen in Kombination mit guter Küche. Und das obwohl ich mich eher speziell ernähre.

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Am Ende meiner ersten Arbeitswoche in Prag besuchte mich meine, aus Deutschland angereiste Freundin übers Wochenende, um mit mir die tschechische Hauptstadt zu entdecken. Auf der typischen Prager Touristenroute entdeckten wir allerlei Sehenswürdigkeiten, entflohen älteren Herren an der Prager Burg und machten einen Rundgang im Hard Rock Café.

Nachdem ich im letzten Teil das Joghurt-Desaster überlebt und mit Mattoni-Wasser nachgespült habe, lerne ich in den folgenden Tagen meinen Praktikumsplatz, die deftige böhmische Küche und unerträgliches Sirenengeheul kennen.

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Die Abenteuer in Tschechiens Hauptstadt gehen weiter. Nach meiner ersten Nacht in Prag werde ich von einem wunderschönen Ausblick aus meinem Zimmer überrascht und gehe das erste Mal in einem Prager Supermarkt einkaufen.

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Letzten Freitag gab es an dieser Stelle einen Landesblog, in dem ich aufgelistet habe, was ich an Deutschland vermisse. In diesem Blog werde ich daran anknüpfen und aufzählen, was ich an Deutschland nicht vermisse.

 

Foto: Stimmung im Volksfestzelt - Bild: Patrik Schumacher

Seit gut zehn Monaten lebe ich in Prag und musste feststellen, dass ich einige Dinge an Deutschland vermisse, welche ich erst seit meinem Aufenthalt in Tschechien zu schätzen weiß. Denn normalerweise studiere ich in Regensburg und aufgewachsen bin ich der Nähe von Stuttgart.

Illustrtaion: Landesblog

Mit einem Auslands-Stipendium vom DAAD in der Tasche fuhr ich im Oktober nach Prag, um für zwei Semester an der Karls-Universität – Fakultät der Sozialwissenschaften zu studieren und anschließend ein Praktikum zu absolvieren. Schon zu Beginn meiner Studienzeit in Prag fiel mir auf, dass es trotz der geringen Entfernung zu meiner Universität in Regensburg, wo ich seit 2015 „Deutsch-Tschechische Studien“ studiere, viele Unterschiede gibt.

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