Foto mit Christian Ernst Weißgerber - Bild: Tomáš Randýsek

Den ersten Kontakt zu Rechtsradikalen hatte Christian Ernst Weißgerber mit 15 Jahren bei einer Demonstration gegen Einschnitte im deutschen Sozialsystem im thüringischen Eisenach. Damals gefielen ihm das betont maskuline Auftreten und die Selbstdarstellung als Verteidiger angenommener gemeinsamer Werte. Es blieb nicht bei einer passiven Faszination. Er tauchte in die rechte Szene ein und war dort über sechs Jahre äußerst aktiv. Heute, mit 29, warnt er vor rechtem Gedankengut und erzählt von seinem Ausstieg.

Giuanna Beeli und Kasia Siemasz von der der JEV (Jugend Europäischer Volksgruppen) beim LandesEcho-Gespräch in Berlin / Peggy Lohse

Warum Minderheitenthemen viel mehr sind als nur Interessen einzelner Volksgruppen und wie junge Menschen mit Minderheitenhintergrund in Europa gefördert und gefordert werden wollen, erörtern die Präsidentin und die neue Geschäftsführerin der JEV (Jugend Europäischer Volksgruppen), Giuanna Beeli und Kasia Siemasz, im Gespräch mit dem LandesEcho. 

Protestierende Männer 1968 vor dem Rundfunkgebäude - Foto: copyright © Josef Koudelka / Magnum Photos

In der Nacht auf den 21. August vor 50 Jahren beendeten die Armeen von fünf Bruderstaaten den Prager Frühling. Als Angehörige der berühmten 36er-Generation, zu der auch Václav Havel gehörte, erlebte Alena Wagnerová den Reformprozess aktiv mit. Im Gespräch spricht sie über die Entstehung des Prager Frühlings, sein gewaltsames Ende und was wir heute aus den Ereignissen lernen können.

2000 Worte beeinflussten ihr ganzes Leben: Vor 50 Jahren unterzeichnete die junge Sängerin Yvonne Přenosilová das „Manifest der 2000 Worte“ von Ludvík Vaculík. Wenige Wochen später war der Prager Frühling vorbei, die damals 21-Jährige musste die Tschechoslowakei verlassen. Im Gespräch erinnert sie sich an die Ereignisse 1968, den Neuanfang in München und an Mick Jaggers Kenntnisse in Geographie.

Foto: Jean Boué vor dem Prager Kino Ponrepo - Bild: LE/David Josiger

Im Rahmen des Minifilmfestivals zum Thema Migration (MIGFILM) am 4. und 5. April wurde in Prag unter anderem der deutsche Dokumentarfilm „Refugee11“ gezeigt. Die Dokumentation begleitet eine aus Migranten bestehende Fußballmannschaft in Deutschland. Vor Ort war auch der Regisseur von „Refugee11“, Jean Boué. Im Gespräch mit dem LandesEcho spricht er unter anderem über die Motivation hinter der Dokumentation und wieso Mülltrennung zeigt, wie absurd in Deutschland mit Integration umgegangen wird.

Foto: Nils Zimmermann mit weiteren Akteuren des Netzwerks bei einer Veranstaltung - Bild: Achiv Nils Zimmermann

In den vergangenen zwei Jahren schufen fünf zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland, Österreich, Polen und Bulgarien mit „Competendo“ eine gemeinsame Internet-Plattform für Wissensaustausch, Methodenbücher und Best Practice Beispiele im Bereich der Bürgerbeteiligung. Im Mittelpunkt steht dabei die Kompetenzentwicklung der Lernenden. Selbstbestimmte Lernbiographien und neue Ansätze bei non-formaler Bildung erklärt Competendo-Koordinator Nils Zimmermann vom MitOst-Netzwerk.

Foto: Simon Römer am Rednerpult - Bild: LE/tra

Das internationale Sommercamp für Jugendliche der deutschen Minderheiten aus den Ländern Mittel- und Osteuropas fand dieses Jahr im polnischen Mrągowo (Sensburg) statt. Simon Römer, ifa-Kulturmanager bei der Landesversammlung in Prag, erzählt im LandesEcho-Interview von seinen Erfahrungen bei den Sommercamps.

 

Foto: Roman Ray Straub - Bild: KCP

Das sagt Roman Ray Straub, seit Oktober 2016 neuer Chef des Prager Kongresszentrums. Wie er den einstigen sozialistischen Kulturpalast zu einer internationalen Top-Destination machen will und warum er gerne nach Prag zurückgekehrt ist, erzählt er im Gespräch mit dem LandesEcho.

Foto: JDI-Landessieger Jan Bednář vor Fotowand - Bild: LE/Felix Zilke

Direkt nach seinem Sieg beim tschechischen Landesfinale von „Jugend debattiert“ sprach Jan Bednář mit dem LandesEcho über den deutschsprachigen Wettbewerb und seinen Erfolg.

Foto: Josef Středula - Bild: LE/tra

Josef Středula, Vorsitzender des Tschechischen Gewerkschaftsbundes ČMKOS, verrät im Gespräch mit dem LandesEcho, warum das Lohnniveau so niedrig ist und warum es sich lohnt für Arbeitnehmerrechte zu kämpfen.

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