Naďa Kremserová  und ihre Schwester Ivana Kamrádová (v.l.) haben das Familienunternehmen 2014 von ihrem Vater übernommen - Foto: Rene Kamrád/AZPEK

Bolatitz (Bolatice) ist ein großes Dorf im Herzen des Hultschiner Ländchens. Es gibt eine größere Seilfabrik, einen Industriepark, einen starken Mittelstand und auch den Deutschen Freundeskreis. So heißen die deutschen Vereine im Hultschiner Ländchen. Einer der ältesten Kreditnehmer von BOHEMIA Troppau ist AZPEK, eine mittelgroße Bäckerei. Sie beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von 30 Millionen Kronen. Die Firma wird von den zwei Töchtern des Gründers Josef Zajíček und einem Schwiegersohn geführt. Mit der Tochter Naďa Kremserová habe ich gesprochen.

Martin Dzingel, Foto: LV

Martin Dzingel wurde im November zum vierten Mal zum Präsidenten der Landesversammlung der deutschen Vereine in Tschechien gewählt. Im Interview spricht er darüber, warum die Pflege der deutschen Friedhöfe kein totes Projekt ist, ob es einen Gedenkort für die Leiden der Heimatverbliebenen geben wird, schätzt die Situation der deutschen Minderheit 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ein, vor welchen Herausforderungen sie steht und warum sie dabei auch auf Fußball setzt.

Libor Rouček, Foto: Steffen Neumann

Libor Rouček bewegte sich in seiner Jugend im Umkreis von Bruno Kreisky, war Regierungssprecher für Miloš Zeman und Vizepräsident des EU-Parlaments. Nun hat er über sein bewegtes Leben ein Buch geschrieben.

Ivo Schwarz auf der Fahrrad-Rikscha in Ostrau, Foto: Bohemia Troppau

Seit 2014 kann man im Ostrauer (Ostrava) Stadtzentrum ein für diese Breitengrade ungewöhnliches Verkehrsmittel entdecken: eine Fahrradrikscha. Die Lenkstange liegt in den Händen von Ivo Schwarz, einem begeisterten Elektrotechniker, geboren 1968 in Ostrau-Witkowitz (Vítkovice) und Angehöriger der deutschen Minderheit. "Man spürt an Kleinigkeiten im Alltag, dass man deutsche Wurzeln hat", sagt er zu seiner Herkunft.

Ursel Scheffler bei ihrer Lesung in Prag - Foto: Tomáš Randýsek

Ursel Scheffler hat mit ihrem Projekt „Büchertürme“ einen neuen Weg gefunden, junge Leser für Bücher zu begeistern. Aus Hamburg verbreitete sich ihre Idee über ganz Deutschland und ist mittlerweile auch in anderen Ländern angekommen. Auch die Schüler der Deutschen Schule Prag haben mitgemacht. Die Autorin besuchte die Schule für eine Lesung und sprach mit dem LandesEcho über das Projekt, Bücher für Kinder und die Begeisterung für das Lesen.

Ondřej Hrab, Foto: Theater Archa

Bereits seit 25 Jahren ist das Theater Archa (deutsch: die Arche) ein Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Sein Gründer und Leiter Ondřej Hrab (Jahrgang 1952) versteht das genreübergreifende Theater als Demokratielabor, in dem erforscht wird, was das Leben eigentlich bedeutet.

Stanislav Děd erhält den Sudetendeutschen Volkstumspreis aus den Händen von Schirmherrschaftsministerin Kerstin Schreyer und dem Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bernd Posselt, Foto: Steffen Neumann

Der langjährige Direktor des Gebietsmuseums in Chomutov Stanislav Děd wurde mit dem Sudetendeutschen Volkstumspreis 2019 ausgezeichnet.

Jiří Bernard in seinem Reich, dem Atelier in Holešovice / Foto: Peggy Lohse

Jiří Bernard kann nichts anderes als Kunst, wie er selbst sagt. Die Politik drängte ihn einst nach Deutschland. Heute arbeitet der Ur-Prager wieder in seiner Heimat, unter anderem fürs LandesEcho.

Renata Drössler und „Johnny“: Fleißig übersetzt sich die Sängerin ihre fremdsprachlichen Texte. / Foto: Peggy Lohse

Renata Drössler spricht im LandesEcho-Interview über Fremdsprachen, ihre Entwicklung als Sängerin und Musikdozentin, den perfekten Schlager und ihre kommende Frühjahrstournee.

Radka Denemarková, Foto: Tobias Bohm

Radka Denemarková gehört zu den wichtigsten zeitgenössische Autorinnen Tschechiens. Ihre Bücher werden in 22 Ländern verlegt. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse ist ihr Roman „Ein Beitrag zur Geschichte der Freude“ auf Deutsch erschienen. Darin führen drei Frauen ein geheimes Archiv über vergewaltigte Frauen. LE sprach mit der Autorin über das Buch, warum sie so lange nicht in Deutschland verlegt wurde und wie es ist, alleinerziehende Mutter und freie Autorin zu sein.

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