Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei vertrieben, auch aus dem Isergebirge. Den persönlichen Geschichten der Vertriebenen und Verbliebenen widmet sich die Wanderausstellung „Schicksale der Deutschen aus dem Isergebirge nach 1945“, die nun ab 7.12. auch in Prag Station macht.

 

 

 

Die Austellung ist ein Projekt des Hauses der deutsch-tschechischen Verständigung in Reinowitz (Rýnovice) und des Kulturverbandes. Mit viel Engagement wurden Informationen aus Archiven zusammengetragen, die die unterschiedlichen Wege der Deutschen nach dem Krieg nachverfolgen. Es wurde mit dem Nordböhmischen Museum in Reichenberg (Liberec) und dem Isergebirgsmuseum in Neugablonz zusammengearbeitet und Zeitzeugen befragt.

Die Vernissage zur Ausstellung findet mit einer Präsentation von Christa Petrásková am 7.12. um 14 Uhr im Haus der nationalen Minderheiten (Vocelova 3, Prag 2) statt. Bis zum 18.12. verbleibt die Ausstellung im Haus der nationalen Minderheiten und zieht dann weiter, unter anderem nach München und Kaufbeuren, wo viele Vertriebene aus dem Isergebirge eine neue Heimat fanden.

 

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