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Junge Kulturmittler

Die diesjährigen ifa-Kulturassistenten aus fünf Ländern kamen zum Lernen und Kennenlernen nach Stuttgart.


Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) fördert im Auftrag des Auswärtigen Amtes die deutschen Minderheiten in Ländern Mittelost- und  Südosteuropas sowie der GUS und des Baltikums. Ein Teil der Förderung ist das Kulturassistenten-Programm.

Ende Juli kamen die diesjährigen  Kulturassistentinnen und -assistenten für eine Projektschulung nach Stuttgart, um dort alles rund um die Organisation und Administration von  Projekten zu erfahren, sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln.

Das ifa-Kulturassistenten-Programm ist ein projektbezogenes Förderprogramm, das sowohl Vereine, Verbände und Redaktionen der deutschen Minderheiten unterstützen, als auch Nachwuchskräfte im Kulturmanagement und aus der Jugendbildung fördern will. Ziel des Programms ist, einerseits einen Beitrag zur Unterstützung der Entwicklung der Institutionen der deutschen Minderheit zu leisten und andererseits zur praxisnahen Qualifizierung und länderübergreifenden Vernetzung junger Nachwuchskräfte beizutragen.

Förderung mal zwei!

Für Klara Fridrik, Kulturassistentin beim Deutschen Humanitären Verein St. Gerhard im serbischen Sombor, gelingt dieser doppelte  Förderungsansatz: „Ich finde das Kulturassistenten-Programm sehr nützlich. Für die Assistenten und auch für die Gastinstitutionen ist das Programm sehr wichtig. Dadurch können sie sich gegenseitig helfen“, ist sie überzeugt.

Die Kulturassistenten erhalten für ihre  Tätigkeit ein Stipendium und Projektgelder, um an der jeweiligen Organisation ein Vorhaben im Kultur- oder Jugendbereich  durchzuführen. Für Iulia Nedelcu, Kulturassistentin beim Jugendzentrum Seligstadt in Rumänien, ist auch der sprachliche Aspekt  wichtig: „Persönlich hilft mir das Kulturassistenten-Programm sehr. Ich kann meine Deutschkenntnisse immer wieder verbessern,  weil ich immer in Kontakt mit Personen bin, die Deutsch sprechen“, betont sie.

In diesem Jahr wurde das Stipendium an sechs junge Menschen aus Lettland (Verband der Deutschen in Lettland), Polen (Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft Breslau), Tschechien  (Deutsch-tschechisches Begegnungszentrum Hensel und Antikomplex), Serbien (Deutscher humanitärer Verein St. Gerhard) und Rumänien (Jugendzentrum Seligstadt e.V.) vergeben. 

Praxisnah und anschaulich

Da jeder Stipendiat ein bestimmtes Projekt plant und organisiert, mit dem er die deutsche Minderheit in ihrer Kultur- und Jugendarbeit unterstützt, ging es beim Seminar in Stuttgart vor allem um Praxisbezogenheit. So präsentierte jeder  Stipendiat sein Projekt, es gab viele Informationen über Projektbeantragung und -abrechnung und jeder Kulturassistent hatte ein Einzelgespräch, um ganz konkret über sein Projekt und seine Situation zu sprechen. Natürlich kam auch der gegenseitige Austausch nicht zu  kurz, als man am Abend gemeinsam auf Entdeckungstour durch Stuttgart ging. Am folgenden Tag gab es eine Schulung zu den Themen Projektmanagement und Moderation. Dabei konnten die Stipendiaten praxisnah erleben, wie ein gelungenes Projekt abläuft. „Während des Seminars hatte ich die Möglichkeit, viel über Projektmanagement zu lernen“, erklärt Iulia Nedelcu aus Rumänien. „Nicht nur deshalb war  das Seminar meiner Meinung nach sehr erfolgreich, sondern auch, weil wir Kulturassistenten uns kennenlernen konnten und mehr über  unsere Projekte und Gastinstitutionen erfahren haben. Der Erfahrungsaustausch war sehr spannend“, resümiert sie.

Die Autorin ist ifa-Kulturassistentin am Deutsch-tschechischen Begegnungszentrum W. Hensel in Mährisch Trübau.

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