Nick Hrádek, Foto: Friederike Aschhoff

Nick Hrádek ist ein 22 Jahre junger Jurastudent. Im Augenblick lebt und studiert er in Halle an der Saale, aber von März bis Ende April war er Praktikant im Büro des Präsidenten des Abgeordnetenhauses der Tschechischen Republik. Das war ihm auch deshalb möglich, weil er fließend tschechisch spricht. Denn er ist mit Tschechisch und Deutsch aufgewachsen.

Isabella Krystjonczuk, Manh Huy Phuong und Lilli Boucniková (v.l.), Foto: Friederike Aschhoff

Isabella Krystjonczuk, Manh Huy Phuong und Lilli Boucniková sind 15 Jahre alt. Sie gehen in die 9. Klasse der Deutschen Schule in Prag. Isabella und Manh besuchen den deutschen Zweig und Lilli den tschechischen. Ab der zehnten Klasse werden die beiden Züge zusammengelegt und sich auf das Abitur vorbereitet. Sie haben alle einen anderen Grund, warum sie die deutsche Sprache sprechen. In einem Interview erzählen sie wie es ist, mehrsprachig aufzuwachsen.

Ort der House Party - Tiskárna na vzduchu (Druckerei im Freien), Foto: Tiskárna na vzduchu

Anfang Oktober findet das „Treffen zur Vernetzung der an Deutsch interessierten und sprechenden Jugend in Tschechien“ statt.

Eine von den Schülern initiierte Ausstellung an der Deutschen Schule Prag - Foto: Friederike Aschhoff

Auf der Deutschen Schule in Prag, die 1990 gegründet wurde, haben Schüler die Möglichkeit einen tschechischen und deutschen Schulabschluss zu machen. Ab der 10. Klasse werden sie zusammen unterrichtet und auf das Abitur vorbereitet, davor sind sie in einen tschechischen und einen deutschen Zug unterteilt.

Markéta Frank mit Schützlingen der Kids Company - Foto: Friederike Aschhoff

Markéta Frank ist Geschäftsführerin des Kindergartens Kids Company in Prag. Seit der Gründung 2005 werden dort die Kinder auf Tschechisch und Deutsch betreut. Damit war Kids Company ein Vorreiter in der tschechischen Hauptstadt. Mit dem LandesEcho sprach Markéta Frank über bilinguale Erziehung in ihrem Kindergarten und im Familienkreis.

Staatsarchiv in München - Foto: Andreas Praefcke, Wikimedia Commons, CC BY 3.0 ( https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/legalcode )

Alles wird digitaler, auch das wissenschaftliche Arbeiten. Das Projekt „Porta fontium“ unterstützt die geschichtswissenschaftliche Zusammenarbeit von Deutschland und Tschechien. Regelmäßig gibt es Vorträge, manchmal auch Workshops. Ein größeres Vorhaben läuft seit mehreren Jahren.

Biligualität erfordert viel Einsatz der Eltern - Foto: Tomáš Randýsek

Es gibt immer mehr binationale Paare in Europa. Immerhin 1,5 Millionen sind es laut Statistischem Bundesamt in Deutschland. Viele von ihnen stellen sich irgendwann die Frage: In welcher Sprache erziehen wir unsere Kinder? Mehrsprachigkeit ist dabei eine Möglichkeit und Chance.

Zum Kloster und Mendel-Museum gehört noch heute ein Erbsenbeet - Foto: Tomáš Randýsek

Mit der mährischen Metropole Brünn (Brno) stehen zahlreiche berühmte Persönlichkeiten in Verbindung. Vielen von ihnen ist bereits ein Denkmal gewidmet, doch einer fehlt noch: Gregor Johann Mendel. Nun hat der Rat der Stadt Brünn den Bau eines Denkmals für den Vater der Genetik beschlossen.

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